Kind mit Neurodermitis und Nesselsucht - digitale Helferin

Nesselsucht in Abgrenzung zu Neurodermitis – die Unterschiede

Vielen Personen ist nicht bekannt, dass Nesselsucht und Neurodermitis weit verbreitete Hautkrankheiten sind. Sie zählen zu den am weitesten verbreiteten Hautkrankheiten Europas. So werden viele Kinder im Laufe ihres Lebens mit einer dieser unbequemen Hautkrankheiten konfrontiert. Doch wo liegen die Unterschiede?

Nesselsucht – Rötungen & Juckreiz sind oft die Folgen

Unter Nesselsucht ist eine allergische Reaktion von Teilen der Haut gemeint. Sie wird auch Urtikaria genannt. Rötungen, Juckreiz und Hautausschlag sind bekannte Folgen.
Eltern von Betroffenen sind gut beraten, zunächst einen Arzt aufzusuchen und ihre Beobachtungen zu schildern. Zuerst muss die Ursache der Reaktion ermittelt werden, weil die Auslöser sehr unterschiedlich sein können. Wichtige mögliche Auslöser: Tierhaare, verschiedene Pflanzenarten, Pollen, Stiche von Insekten oder Reaktionen auf Medikamente.
Am wichtigsten ist, dass mit Kühlung der Hautstellen oder Medikamenten eine Reaktion vermieden oder vermindert werden kann. Schließlich kann der Betroffene die Krankheit bekämpfen.

Prof. Dr. Marcus Maurer spricht über die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten bei Nesselsucht.

Neurodermitis – die Auslöser ähneln denen der Nesselsucht

Erkrankte Säuglinge und Kinder haben bei einer Neurodermitiserkrankung mit starken Reaktionen der Haut zu kämpfen, weil sie mit Auslösern in Berührung kommen. Die Auslöser ähneln dem erstgenannten Krankheitsbild. Jedoch ist ein wichtiger Unterschied, dass nicht nur die Haut, sondern auch die Atemwege eine Überreaktion erfahren können.

Besondere Kennzeichen der Erkrankung sind trockene und juckende Haut. Säuglinge und Kinder sind vor allem im Gesicht, am Nacken und an Gelenken betroffen.
Die Erkrankung verläuft in Schüben. Dadurch kann die Schwere variieren. Je nach Art und Quantität der Auslöser können betroffene Personen Wochen lang ohne Symptome leben. Andererseits kann eine dauerhafte und chronische Reaktion möglich sein. Grundsätzlich gilt: Auf Ruhephasen folgen Schübe, die zur psychischen Belastung werden können, weil sie unvermeidbar sind.

Wo liegen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der verbreiteten Hauterkrankungen bei Kindern?

Beide Hauterkrankungen können junge Menschen in ihren Vorhaben beeinträchtigen. Zuerst ist eine genaue Diagnose sehr wichtig, sodass eine passende Therapie gefunden wird.
Nesselsucht zeigt sich auf immer wieder unterschiedlichen Hautstellen. Behandelt werden nur akute Hautstellen. Zudem können durch das Jucken und die Reaktion der Haut Quaddeln entstehen. Durch Aufkratzen entsteht Nässe, wodurch sich Entzündungen und Narben auf der Haut bilden. Neurodermitis ist für die meist befallenen Orte des Körpers bekannt, die zum Schwitzen neigen.

Aufgrund von Umwelteinflüssen und Auslösern reagiert die Haut mit Neurodermitis so, dass sie zu dauerhafter Trockenheit führt. Abgestorbene Hautschuppen führen in dem Fall zu verstärktem Juckreiz. Da Betroffene jedoch bei beiden Krankheiten das Kratzen der Hautstellen vermeiden sollten, kann es vor allem bei chronischer Erkrankung zu psychischen Belastungen kommen. Vielen Kinden bereitet dies Sorgen, so dass es zum sozialen Rückzug kommt. Eine verständnisvolle Reaktion gegenüber betroffenen Personen ist zu empfehlen, weil Unterstützung in Phasen von Schüben wichtig ist. Außerdem sind regelmäßige Kontrollbesuche beim Arzt bei beiden Hautkrankheiten absolut empfehlenswert, damit dem Arzt aktuelle Beobachtungen benannt werden können.

Anders verhält sich dies bei der sogenannten „Trockene Haut Krankheit“. Durch Umwelteinflüsse und Auslöser reagiert die Haut so, dass sie zu dauerhafter Trockenheit führt. Abgestorbene Hautschuppen führen in dem Fall dazu, dass der Juckreiz verstärkt wird. Da jedoch bei beiden Krankheiten das Kratzen der betroffenen Hautstellen unter allen Umständen vermieden werden sollte, kann es vor allem bei Neurodermitis zu psychischen Belastungen kommen. Vielen Kinden bereitet dies Sorgen. Versuchen Sie, dementsprechend mit Verständnis zu reagieren. Regelmäßige Kontrollbesuche beim Arzt sind bei beiden Hautkrankheiten absolut empfehlenswert.

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