Health Companion Neurodermitis Symptom

Neurodermitis Symptome bei Kindern erkennen und behandeln

Schon sehr kleine Kinder und Neugeborene können an Neurodermitis erkranken. Während für den Beginn der Krankheit ein Lebensalter von etwa einem Jahr typisch ist, erkranken aber nur selten Erwachsene neu an Neurodermitis. Vor allem bei Babys ist es wichtig, dass du die Symptome der Neurodermitis erkennen kannst, damit dein Kinderarzt eine passende Therapieform wählen kann. Bei Neurodermitis geht es stets darum, die Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität der Betroffenen zu steigern, obwohl die Symptome der Krankheit ein Leben lang bestehen können. Neurodermitis kann sich im Laufe des Lebens verwachsen, ohne dass Beschwerden den Alltag deines Kindes belasten. Viele Eltern von an Neurodermitis erkrankten Kleinkindern berichten von einer Verbesserung der Symptome bis zum Eintritt in die Schule.

Charakteristika der klinischen Symptome bei Neurodermitis

Neurodermitis ist eine chronische Krankheit, die Symptome können jederzeit in Schüben auftreten. Zu den typischen Erscheinungen der Erkrankung zählt eine trockene Haut, die entweder nur juckt oder zur Schuppenbildung neigt. Es sollte präventiv mit milden Hautcremes auf Fett-Basis gegen ein Austrocknen der Haut vorgegangen werden. Manche Cremes reizen die geschädigte Haut aber so sehr, statt die Symptome zu lindern, dass ein brennendes Gefühl bei Kindern entsteht, solange die Pflegecreme nicht vollständig eingezogen ist. Kinderärzte verschreiben dann meist kortisonhaltige Cremes, die bei einer Anwendung über mehrere Tage oder Wochen aber den kindlichen Organismus schädigen können. Außerdem kann bei einer Kortisontherapie häufiger Sonnenbrand auftreten, weil die behandelte Haut empfindlicher gegenüber UV-Licht wird.

Symptome von Neurodermitis bei Kindern selbst erkennen & in Akutsituationen schnell richtig handeln

Einen akuten Ausbruch von Neurodermitis kannst du bei deinem Säugling erkennen, wenn plötzlich rote Stellen in den Armbeugen oder hinten in den Kniegelenken auftreten. Auch im Windelbereich kann es zu Ekzemen kommen, bei manchen Babys mit Neurodermitis treten diese Symptome im Gesicht auf, an den Händen oder den Füßen.

Bei Kleinkindern bis zu einem Alter von etwa drei Jahren treten auch in den großen Hautfalten häufig erste Symptome einer Neurodermitis auf. Die Haut trocknet stellenweise aus, kann rissig und schuppig werden. Es juckt dein Kleinkind dann stark. Nach dem Kratzen kann die geschundene Haut schnell anfangen zu bluten, in jedem Fall tut es aber weh nach dem Kratzen. Du kannst deinem Kind Linderung bei akuten Schüben verschaffen, wenn du zum Beispiel einige Tropfen Baby- oder Speiseöl ins Badewasser gibst.

Dr. Johannes Wimmer erklärt in diesem Video der Techniker Krankenkasse, was am besten gegen den Juckreiz hilft.

Bei Erwachsenen ist ein erster Ausbruch von Neurodermitis meist am Rücken festzustellen, auch die Hände oder Handgelenke von Erwachsenen sind häufig betroffen, wenn zum ersten Mal im Leben ein Neurodermitis-Schub einsetzt. Es kann auch sein, dass sich die Neurodermitis bei Erwachsenen im Bereich der Augen bemerkbar macht und das Augenlid betroffen ist.

Typische Krankheitsverläufe bei Neurodermitis

In vielen Fällen ist die Neurodermitis-Haut bei Kindern und Erwachsenen besonders trocken sowie empfindlich. Dadurch treten Rötungen auf, die Haut kann sich an den betroffenen Stellen auch verdicken, entzünden, sowie Bläschen bilden oder anfangen zu nässen. Allen Symptomen einer Neurodermitis-Erkrankung ist aber gemein, dass sie von einem starken Juckreiz begleitet werden, der auch durch Kratzen nicht verschwindet. Die geschädigte Haut wird bei Neurodermitis-Kranken leichter von Krankheitserregern besiedelt, da der pH-Wert gestört ist, und der natürliche Schutzschild der Haut bei diesen Menschen nicht so optimal funktioniert wie bei gesunden Menschen. Mediziner beobachten häufig einen Staphylokokken-Befall der gereizten Haut: Falls diese aggressiven Bakterien nicht behandelt werden, bevor es zu einer rapiden Ausbreitung kommt, können sie andere Organe befallen. Meist sind dann Lunge und Herz betroffen, oder die Knochen beziehungsweise auch das Knochenmark.

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